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Hier teile ich mit dir meine Gedanken, Ideen und Entdeckungen.

Immer mal wieder fliegen mir Worte zu, die ich aufschreibe.
Worte, die berühren, die aufklären, die erzählen, die in die Welt wollen.

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Es stockt.
Es fließt.
Der Blick wird weit.
Dann wieder Nebel.
Friedlich und liebevoll.
Sinnsuchend.
Ich bin die Essenz.
Wundersam und klar.
In Sicherheit und im Vertrauen.
Ich renne, ich falle, ich stecke im Schlamm.
Ich weiß mich zu retten.
Niemand sonst kann das tun.
Mein Inneres so präsent und aktiv.
Neue Ideen und Klänge schwirren umher.
Veränderung anstoßen, Geschichten erzählen, Verbindung leben.
Mich in mir sicher fühlen.
Das Leben ein Fluss.
Reißend, plätschernd, wild, sanft, tragend, versinkend, sprudelnd.
Mit Vertrauen springe ich immer wieder hinein.
💚
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Ich habe vor Kurzem etwas Wunderbares gelesen:
„Wenn man kuschelt, repariert man sich gegenseitig.“

Ist das nicht schön???

Und tatsächlich wird beim Sich gegenseitig berühren, Sich umarmen, beim Kuscheln, das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet!  

Also, kuschelt, was das Zeug hält, repariert euch und tut euch gut!
Die Welt braucht strahlende, energievolle Menschen! 

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Es lag mir immer schon fern, „andere“ – „Andersartige“ auszugrenzen.
Mir war schon zu Schulzeiten Fairness und Gleichberechtigung wichtig.
Ich wollte nie, dass irgendjemand leiden muss.
Als Kind habe ich zusammen mit meinem Vater Wasser für Zirkusponys im Frankreichurlaub heran geschleppt, Tiere von der Straße aufgelesen, mir tat immer schon der Eisbär im Zoo leid, …
Ich wollte immer auch den Schwächeren eine Stimme geben.
Mich für diejenigen einsetzen, die nicht für sich sprechen können, aber dringend gehört werden müssen.
Vieles habe ich als Kind noch nicht wirklich verstanden.
So vieles war mir nicht bewusst.
Vieles habe ich nicht gewusst.
Und auch als Erwachsene habe ich lange Unterschiede zwischen Lebewesen gemacht.
Als Kind habe ich den Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen bei meiner Oma geliebt.
Käse war lange Zeit mein ein und alles.
Obwohl ich Gewalt immer schon abgelehnt habe.
Obwohl ich Leid immer schon ablehnt habe.
Obwohl ich Tiere immer schon geliebt und mich für sie eingesetzt habe.
Obwohl ich schon so viel wusste.
Es ist aus meiner heutigen Sicht so verrückt, dass so etwas überhaupt passieren kann.
Und doch geschieht es so vielen Menschen genauso wie mir täglich, immer wieder, obwohl sie Gewalt und Leid ablehnen, obwohl sie Tiere lieben, obwohl sie so viel wissen, …
Und es ist keine Schande, dass es passiert.
Denn wir werden alle in dieses System hineingeboren, in dem Unterschiede zwischen den Lebewesen gemacht werden.
Wir können uns, wenn wir bereit sind, entscheiden.
Weil wir Gewalt ablehnen.
Weil wir Leid ablehnen.
Weil wir Tiere lieben.
Weil wir so viel wissen.
Und weil es möglich ist.
„Im Herzen sind wir alle Veganer*innen.“

© Lexa Voss 2021